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„Fremde überall“. Der globale Süden und Lateinamerika auf der 60. Biennale in Venedig

Von Robert Lessmann || Der am 20. April eröffneten 60. Biennale von Venedig, eilte der Ruf voraus, besonders politisch zu sein. Zu recht. Mit Migration, Flucht und Vertreibung setzte sich die Biennale auch in den vergangenen Jahren immer wieder auseinander. „Fremde überall“, das Motto dieser Ausgabe, meint aber auch Menschen mit anderer sexueller Orientierung, Andersartige, Andersdenkende, ganz allgemein: Ausgegrenzte.
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Eine andere Welt verwirklichen

Von Leo Gabriel || Als am 19. Februar das Weltsozialforum in Kathmandu zu Ende ging, waren die einen erleichtert, weil es ihnen den Eindruck vermittelte, im südasiatischen Raum nicht allein zu sein, die anderen, weil sie sich in ihrem Glauben, dass eine andere Welt möglich ist, bestätigt sahen.
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LATEINAMERIKA: Álvaro García Linera: Abschied vom Wolkenkuckucksheim

Von Robert Lessmann || Lateinamerika und die Welt befinden sich in einer Umbruchphase, die durch die Krise des neoliberalen Akkumulationsmodells gekennzeichnet ist, sagt Álvaro García Linera. Politisch stehen die Zeichen auf Polarisierung. Um den Vormarsch der extremen Rechten zu stoppen müssen sich die fortschrittlichen Kräfte um die Bedürfnisse und Sorgen der Menschen kümmern, meint der Soziologe und ehemalige Vizepräsident Boliviens.
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Kinder für eine Welt im Gleichgewicht

Von Jürgen Schübelin || Drei Tage lang trafen sich im Dezember 2023 20 Kinder und Jugendliche aus Argentinien, Peru und Chile in El Quisco an Chiles Pazifikküste. Sie diskutierten unter dem selbst formulierten Leitmotiv „Wir, die organisierten Kinder und Jugendlichen, sind die Beschützer:innen der Erde, des Wassers, der Luft und des Bodens, auf dem wir leben“.
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