Die ungleiche Welt im Corona-Spiegel

Die ungleiche Welt im Corona-Spiegel

Nur einen Tag nach der weltweit festgestellten 100 Millionsten Covid-19-Infektion (26.01.2021) hat die Pandemie in den Amerikas einen weiteren traurigen Meilenstein erreicht: Die Ein-Millionen-Marke an Todesopfern wurde überschritten. Von 1.000 BewohnerInnen des Doppelkontinents ist somit eineR dem Virus zum Opfer gefallen. Auch bei den Infektionen sieht die „Neue Welt“ alt aus: 48,8 Millionen Fälle* sind ebenfalls Weltspitze. Gleichzeitig läuft die Impfkampagne unterschiedlich, aber insgesamt schleppend an. Vor allem kommt hier einmal mehr das Machtgefälle zwischen Nord- und Südhälfte des Kontinents zum Ausdruck.

Von Jürgen Kreuzroither

Bevor es weiter unten um die krasse Ungleichheit punkto Impfmöglichkeiten geht, zunächst ein paar Zahlen zum unterschiedlichen Verlauf der Pandemie: Zwar weisen die USA die mit Abstand höchsten absoluten Infektions- und Todeszahlen auf (27,5 Millionen/484.000)*, doch im Vergleich mit Lateinamerika und der Karibik (LAC) fällt die unterschiedliche Gewichtung beider Maßzahlen auf. Bei einem Bevölkerungsanteil von 64% weist der Südteil des Doppelkontinents 42% aller „amerikanischen“ Infektionen, aber 57% der Todesopfer auf. Ein anderer Vergleich macht die ungleichen Überlebenschancen noch deutlicher: Von 58 infizierten NordamerikanerInnen überlebt eineR die Infektion nicht. Von 32 LateinamerikanerInnen verlässt eineR das Krankenhaus nicht mehr lebend, falls er/sie überhaupt ein solches von innen gesehen hat. Auch ein Blick nach Europa als dem weltweit am zweitstärksten getroffenen Kontinent bestätigt das Bild: Von 46 Infizierten fällt eineR dem Virus zum Opfer.

Über die Gründe für die überproportionale Betroffenheit der Amerikas sind eine Reihe von Thesen aufgestellt worden. Im Fall der USA ist die nur als kriminell zu bezeichnende Hintertreibung jeglicher Vorsorgemaßnahme durch die Trump-Regierung zusammen mit dem unterausgestatteten öffentlichen Gesundheitssystem zu nennen. Ein Blick über die nördliche Grenze macht sicher: US-BürgerInnen infizieren sich fast viermal wahrscheinlicher mit dem Covid-19-Virus und haben ein zweieinhalb Mal so großes Risiko daran zu sterben wie jene Kanadas.

Gesundheitssystem und Sterberaten

In Lateinamerika ist das Bild komplizierter: Ausgerechnet die beiden Bevölkerungsschwergewichte Brasilien und Mexiko werden von nationalen Regierungen geführt, die der Pandemie nicht die notwendige Aufmerksamkeit widmen. Der mexikanische Präsident López Obrador vertritt immerhin noch den diskutierbaren Standpunkt, dass in einem Land mit großem, prekär lebenden Bevölkerungsanteil die Folgen eines Lockdowns tödlicher sein können als die Pandemie selbst. Im Vergleich argumentiert sein rechtsextremer Amtskollege in Brasilien beliebiger, sodass in Zusammenschau mit seinen sonstigen Handlungen bzw. Unterlassungen der Vorwurf der genozidaler Politik bereits juristische Fahrt aufgenommen hat.

Mit einem Drittel der EinwohnerInnenzahl der Region Lateinamerika und Karibik (651 Millionen) verzeichnet Brasilien die Hälfte aller Covid-19-Infektionen, reiht sich aber bei den Todesopfern wieder in den Durchschnitt ein (241.000 Tote von 648.000 in LAC)*. Mexiko überrascht hier in zweifacher Hinsicht: Es weist unter den großen Flächenstaaten die weitaus geringsten Infiziertenzahlen auf (1,5% der Gesamtbevölkerung; Brasilien: 2,4%), aber gleichzeitig ist die Wahrscheinlichkeit im Fall einer Infektion zu Tode zu kommen die höchste in der Region (8,5%; Ecuador: 6,0%; Brasilien: 2,4%).

Für Regierende auf den ersten Blick wenig motivierend ist ein weiterer Ländervergleich: Peru hat im Frühjahr 2020 schnell rigorose Quarantänemaßnahmen gesetzt und auch erhebliche finanzielle Anstrengungen (12% des BIP) unternommen, um Wirtschaft und Privathaushalte zu stützen. Dennoch blieb die „Belohnung“ im Vergleich zur konfusen bis quertreibenden Politik Bolsonaros aus. Zwar ist der Infektionsanteil in Peru niedriger, doch die Todesrate liegt gleich um ein Drittel höher als in Brasilien.

Also eh egal wie die Politik reagiert? Das wäre ein fataler Schluss: Vielmehr dürften auf politischen Strategien beruhende Strukturen anlassbezogenes Handeln übertrumpfen. Peru war ein jahrzehntelanger neoliberaler Musterschüler in der Region, gelobt für seine Wachstumsraten und Exportüberschüsse. Auf der Strecke blieb dabei unter anderem das Gesundheitssystem und der Anteil informell Beschäftigter hielt sich bei 70%. Brasilien baut ungeachtet gleichgerichteter Tendenzen der aktuellen und der vorangegangenen Regierung Temer auf einem anderen Grundstock auf. Ausfluss dessen ist ein zwar erheblicher, aber doch deutlich kleinerer informeller Sektor (45%) und robustere Institutionen im Krankenwesen. Anders ausgedrückt: Bolsonaro samt seinem Finanzminister und Pinochet-Verehrer Guedes hatten schlicht nicht genügend Zeit für ihr Vernichtungswerk an den staatlichen Strukturen.

Noch ein Hinweis in dieselbe Richtung: Kolumbien weist gleichfalls einen höheren Infektionsanteil auf als Peru. Für Manche überraschend verfügt Kolumbien aber über eine bessere staatliche Versicherungsabdeckung als sein südlicher Andennachbar. Das bedeutet einen besseren Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen und resultiert in einer niedrigeren Sterbehäufigkeit im Infektionsfall (2,6%; Peru: 3,6%).

Zum Abschluss des Zahlenreigens darf Kuba nicht fehlen: Nicht nur verfügt die Insel über bemerkenswerte medizinische Forschungskapazitäten (siehe weiter unten), sondern sie schneidet auch bei jedem inneramerikanischen Covid-19-Vergleich um Längen am besten ab. So weist Kuba die mit Abstand niedrigste Infektionsrate auf (17-mal niedriger als Brasilien und auch noch 6-mal niedriger als Mexiko). Die Todesrate pro Infektionsfall liegt unter einem Prozent und der Anteil der Covid-Toten an der Gesamtbevölkerung ist nur im Promillebereich messbar*. Anzumerken bleibt noch, dass die Datenlage zum kubanischen Gesundheitsbereich als transparent und nachvollziehbar gilt, was beispielsweise für die ebenfalls niedrigen venezolanischen Pandemiezahlen nicht angenommen wird.

Tödlicher Impfnationalismus

Sehr bald, nachdem im Frühjahr 2020 klar wurde, dass sich die Covid-19-Infektion zur globalen Pandemie ausweitet und dass zu noch entwickelnde Impfungen der entscheidende Baustein zu deren Überwindung darstellen würden, kam die Frage des Umgangs mit diesen auf, sprich wie in der gegebenen ungleichen Welt die Verteilung geschehen sollte. Viele politisch Verantwortliche hatten noch die unschönen Bilder vom Gezerre um Masken & Co vor Augen und gelobten Besserung. Vollmundige Versprechen der gerechten Verteilung ungeachtet der materiellen Möglichkeiten – mit der selbstredenden Ausnahme Trumps – machten die Runde und es wurden auch Initiativen gesetzt.

Bereits im April 2020 wurde auf Veranlassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Europäischen Union und Frankreichs die Initiative Access to Covid-19 Tools Accelerator (ACT) gegründet. Es ging um die Zusammenführung von Regierungen, Gesundheitsorganisationen, Herstellern, Wissenschaftlern, der Zivilgesellschaft und deren philanthropischen Einrichtungen mit dem Ziel, einen gerechten Zugang zu Covid-19-Diagnostika, -Behandlungen und -Impfstoffen zu ermöglichen. Für den Bereich der Impfstoffe wurde die Organisation COVAX (Covid-19 Vaccines Global Access) geschaffen. Deren zentrales Ziel ist es, jedem teilnehmenden Land ein Impfkontingent zukommen zu lassen, um 20% der jeweiligen Bevölkerung bis Ende 2021 schützen zu können.

Manaus, Hauptstadt des brailianischen Bundesstaats Amazonas, 6.2.2021: Wie weiter? | Foto: Bruno Kelly

Bis November 2020 sind 184 Staaten beigetreten. Die Hälfte davon sind Länder mit niedrigem oder mittlerem Einkommen. Für diese 92 Teilnehmer stellt COVAX oft den bisher einzigen Zugang zu Impfstoffen da, weil sie im Wettbewerb um bilaterale Abkommen mit den Herstellern gegenüber den reicheren Ländern keine Chance haben.

Nichtsdestotrotz sah die Lage zum Jahreswechsel düster aus. Von den anvisierten zwei Milliarden Impfdosen für 2021 waren nur Mittel für ein gutes Drittel vorhanden. Das lag einerseits an den mangelnden (freiwilligen) Finanzierungszusagen der reicheren Mitgliedsländer und andererseits an der einsetzenden Doppelstrategie derselben Ländergruppe. EU, USA, Großbritannien & Co begannen mit bilateralen Abkommen den Markt quasi leerzukaufen. So haben bis dato Länder mit 16% der Weltbevölkerung 60% der Impfdosen für sich reserviert.

Wiewohl sich die Situation inzwischen leicht entspannt – die USA unter Biden sind COVAX endlich mit einem nennenswerten Beitrag (USD 4 Milliarden) und mehrere Länder, die über eigene Herstellerverträge verfügen, verzichten auf ihre COVAX-Zuteilungen – kommt es zu neuen Komplikationen. Neben nachvollziehbaren Schwierigkeiten die Produktion schnell genug hochzufahren, bedeutet das Gerangel um Verträge, deren entscheidende Inhalte praktisch immer vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben, dass Vorzugsbehandlung erkauft werden kann. So sieht sich COVAX im ersten Halbjahr lediglich in Lage, seinen Mitgliedsländern eine Maximalmenge von 340 Millionen Impfdosen in Aussicht zu stellen. Es handelt sich überwiegend um den AstraZeneca-Impfstoff, der wiederum zum größeren Teil vom weltgrößten Vakzinhersteller, dem indischen Serum Institut produziert wird. Da bei diesem Produkt zwei aufeinanderfolgende Impfungen notwendig sind, können so nur etwas mehr als drei Prozent der Bevölkerung in den Mitgliedsstaaten einen Schutz erhalten.

Durch das Aufkommen neuer, infektiöserer Virusvarianten gewinnt die verzögerte Impfkampagne zusätzliche Brisanz. Die Länder des Globalen Südens werden so länger den menschlichen und wirtschaftlichen Verlusten der Pandemie ausgesetzt sein und das Virus gewinnt Zeit durch unweigerlich auftretende Mutationen die Effizienz der Impfungen zu gefährden. Vor allem bei der südafrikanischen Variante wurde dieser Effekt bei einzelnen, teils noch im Entwicklungsstadium befindlichen Impfstoffen bereits festgestellt – und die in Manaos derzeit grassierende brasilianische Variante ist sehr ähnlich.

Damit scheint eine Situation einzutreten, die mit ein Grund für die COVAX-Initiative war: Neben ethischen Erwägungen stand die Erkenntnis Pate, dass nur ein gleichmäßiges Voranschreiten der Impfkampagne mit Personenerfassung nach Gefährdungsgrad den maximal möglichen Schutz für alle bringen kann. Wie die Dinge jetzt liegen, könnte es bis 2023 dauern, die kritische Grenze von 70% Impfschutz in allen Ländern zu erreichen. Die dann früher erreichte 100%ige Durchimpfung der Bevölkerung im Globalen Norden könnte sich so aus den oben erwähnten Gründen als nicht ausreichend erweisen.

Angesichts dieser verzwickten Lage gewinnt der von Indien und Südafrika gemachte Vorstoß an Fahrt, die Patente auf Covid-19-Impfstoffe zeitweise auszusetzen, um die Produktionskapazitäten schneller hochfahren zu können. Über die Hälfte der 164 Mitglieder der Welthandelsorganisation (WTO) unterstützt inzwischen die Initiative. Das Problem: Zuvorderst die USA und die EU blockieren und in der WTO gilt das Einstimmigkeitsprinzip.

Lateinamerikas schleppende Impfkampagne

Das beschriebene globale Ungleichgewicht lässt sich auch exemplarisch zwischen Nord- und Südamerika festmachen. In Kanada und den USA sind mit Stand 02. Februar 10-mal so viele Impfungen (34 Millionen) verabreicht worden, wie in den 25 Staaten südlich des Rio Grande.

Dabei werden in der südlichen Hemisphäre unterschiedliche Strategien gewählt. Abgesehen von den erwarteten COVAX-Zuteilungen, deren erste Lieferung noch im Februar oder März anvisiert ist und zum überwiegenden Teil von AstraZeneca stammen dürfte, setzen die verschiedenen Regierungen auf das russische Produkt Sputnik V und die beiden chinesischen Hersteller Sinovac und Sinopharm.

Argentinien ist das erste große Land nach Russland, das stark auf den Sputnik V-Impfstoff setzt. Das sich wirtschaftlich schon länger in Bedrängnis befindliche Land hatte auch wenig Alternativen. Immerhin scheint das, ob der überstürzten Propagierung durch die russische Regierung, schlecht beleumundete Produkt jetzt Unterstützung aus Wissenschaftskreisen erfahren. Die renommierte Zeitschrift The Lancet hat erste Ergebnisse aus der dritten Testphase veröffentlicht, die auf eine ausreichende Schutzwirkung sogar bei nur einmaliger Impfung hindeuten. Allerdings kommt es auch hier zu Lieferverzögerungen und es ist bemerkenswert, dass in Russland selbst noch nicht einmal ein Prozent der Bevölkerung geimpft wurde.

Am 31.12. wurde der Bolivianer Edin Maldonado in Argentinien mit Sputnik V geimpft. | Foto: Kawsachun News

Dennoch zeigt die Pionierstellung Argentiniens, das sich pro aktiv mit den Russen zwecks der notwendigen Zulassungsdaten auseinandergesetzt hat, lateinamerikaweit Wirkung. Entsprechende Unterlagen wurden von Buenos Aires aus auch Bolivien, Peru und Mexiko zur Verfügung gestellt. Bolivien, Venezuela und Mexiko haben bereits erhebliche Impfdosenmengen in Moskau geordert und auch Brasilien steht in Verhandlungen. Neben der einfacheren Handhabung liegt auch der Preis um 50-100% unter jenen von BioNTech/Pfizer und Moderna (AstraZeneca ist günstiger). Die Sputnik-Produktion für diese Bestellungen erfolgt übrigens zur Gänze außerhalb Russlands – derzeit in Südkorea, Kasachstan und Indien. Eine spätere Lizenzproduktion in Lateinamerika ist angedacht.

Das potentere Chile hat einen größeren Anteil von Pfizer und AstraZeneca im Plan, setzt aber auch stark auf Sinovac, während Peru, dass nach Venezuela den größten Wirtschaftseinbruch zu verzeichnen hat (-12,9%) bei Sinopharm 38 Millionen Dosen geordert hat.

In Brasilien hat Präsident Bolsonaro lange gegen chinesische Impfstoffe polemisiert, so wie seit noch längerem – ganz auf Trump-Linie – das „chinesische Virus“ wahlweise verharmloste und dann wieder Schadenersatz von China forderte. Vor allem sind ihm die Bemühungen des rechten Gouverneurs von São Paulo, João Doria, um die Zulassung von Coronavac ein Dorn im Auge, der noch dazu unter maßgeblicher Beteiligung des heimischen Butantan-Instituts zusammen mit Sinovac entwickelt wurde. Da sich die Regierung in Brasilia aber auch nicht nennenswert um Alternativen kümmerte und die Lage, ausgehend von der erwähnten neuen Virus-Variante aus Manaos vollends außer Kontrolle zu geraten droht, war der chinesische Impfstoff plötzlich doch willkommen und Bolsonaro forderte die Herausgabe des größeren Teils der für die Impfkampagne im Bundesstaat São Paulo gedachten Menge.

Trotz der ständigen Anfeindungen aus Brasilia sind die Chinesen sogar bereit eine beschleunigte Produktion durch das Butantan-Institut zu unterstützen. Letzteres soll allerdings mit einem Deal zum Ausbau des 5G-Netzes in Brasilien durch Huawei verbunden worden sein.

Insgesamt laufen die Impfkampagnen in Lateinamerika und der Karibik sehr unterschiedlich an. Es lassen sich drei Ländergruppen identifizieren: Jene, die mit Herstellern direkt verhandelt haben und bereits Impfdosen erhalten haben (z.B. Argentinien, Chile, Mexiko); jene, die zwar Verträge abgeschlossen haben, aber noch keine Lieferung erhalten haben (z.B. Peru, Kolumbien) und jene, die praktisch vollständig von den COVAX-Zuteilungen abhängig sind. Letzteres ist meistens in Mittelamerika und der Karibik der Fall.

Als einziges Land der Region ist schließlich Kuba in der eigenständigen Entwicklung von gleich vier Covid-19-Impfstoffen tätig. Einer davon, „Soberana 02“, ist so weit gediehen, dass noch im Februar die Phase drei mit 150.000 Testpersonen im Iran beginnen soll. Kuba hätte gar nicht das notwendige virale Geschehen um diese Testphase im eigenen Land durchführen zu können.

Bezugsinteresse wurde jedenfalls schon von Iran, Pakistan, Indien und Venezuela angemeldet. Allerdings könnte die Insel unvermutet schnell erhöhten Eigenbedarf haben. Die teilweise Öffnung Ende Dezember für die dringend benötigten Deviseneinnahmen aus dem Tourismus hat zu einem exponentiellen Wachstum der Infektionszahlen und zur Einschleppung der Südafrika-Variante des Virus geführt. Erneute Quarantänemaßnahmen wurden unumgänglich.

* Zahlen von WHO Covid-19 Dashboard, Stand: 18.02.2021. Die amerikaweite Infektionszahl bedeutet die dreieinhalbfache Inzidenz des globalen Durchschnitts. Die Zahl der Todesopfer (1,15 Millionen per 18.02.2021) beträgt fast die Hälfte der weltweiten Opfer bei 13,1% Bevölkerungsanteil!)